Dienstag, 9. Oktober 2012

Bad Harzburg und Molkenhaus (10. Tag)

Kontrastprogramm - Nach mehreren reinen Wandertagen will ich doch mal einen der Harzer Hauptorte aufsuchen: Bad Harzburg!

Die Fahrt mit dem Auto von Altenau zum Großparkplatz Bad Harzburg dauert etwa 20 Minuten. Unterwegs in die nahe Fußgängerbummelzone komme ich an der Touristeninfo vorbei. Ich gehe rein, will doch mal sehen, wie sich Bad Harzburg touristisch darstellt. Viel Prospektmaterial (das liebe ich!), ein gut lesbarer, kostenloser Stadtplan und ein kleines Heft mit Wandervorschlägen. Die "Wandernadel" scheint wieder hoch im Kurs zu sein: Goethe Wandernadel, Harzer Grenzweg Wandernadel etc.können mit Hilfe von Tourenvorschlägen und Stempeleinträgen erwandert werden. Scheint mir eine gute Idee zu sein, bin auch unterwegs oft Wanderern begegnet, die gezielt die Stempelplätze ablaufen.

Weiter geht's in die eigentliche Bummelzone ...


Ja, Bummeln macht hier Spaß! Vor einem Modelädchen komme ich mit einer Vienenburgerin ins Gespräch. Sie hat hier schon öfters etwas Hübsches zum Anziehen gefunden. Schuhläden bieten gute Wanderschuhe an, einen Buchladen gibt es auch.


Und dann natürlich die Cafes und Restaurants! "Cafe Peters" ist mir noch von früher in guter Erinnerung,aber ich will heute mal das im neuen "Plumbohm" eröffnete "Cafe Sax" ausprobieren.
Das Farbkonzept spricht mich an. Warmes, sattes Rot kombiniert mit Creme ist wohl heute der Garant für ein Wohlfühlambiente! Auch die Tischreihe draußen sieht einladen aus, aber ich entscheide mich, "Kaiserschmarrn mit Apfelkompott" besser drinnen zu verspeisen.



Ich blättere in den Wandervorschlägen. Der Tag ist zu schön, um ihn nicht doch noch für eine kleine Wanderung zu nutzen!
Los geht's zum Molkenhaus! Ich erklimme den  Burgberg - ein perfekter Herbsttag!


Ja, auf der anderen Seite  ist alles grün und lebendig, aber am Burgberg selbst finden sich auch etliche abgestorbene Fichten. Ich stoße auf einen Förster, der sich mit einem anderen Mann unterhält, offenbar über diese Bäume. Muss er diese Bäume abtransportieren? Nein, der Privatmann will einen kaufen, ihn absägen lassen. Vielleicht den entrindeten drüben, der schon ganz übel aussieht? Oh, nein, der ist perfekt für die Spechte! So ist das also.


Bei Sonnenschein erreiche ich das Molkenhaus. 2007 wurde es aufwändig neu hergerichtet. Ich freue mich, auf so eine ansprechend gestaltete Baude zu stoßen! Nichts von dem angeschmuddelten, verbrauchten Ambiente, das man ansonsten ja leider manchmal antrifft.
Ich gehe auf dem kürzesten Weg nach Bad Harzburg zurück. Die Rundtour zum Molkenhaus beträgt insgesamt etwa 7,5 km und ist wirklich empfehlenswert.
Zum Abschluss die Bilder vom Molkenhaus ...




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