Am Morgen überarbeite ich meinen Blog und wähle verständlichere Überschriften. Dann mache ich zum Abschied noch einmal die schöne Klimawanderung Nr. 3(10,2 km), die überwiegend am Hexenstieg/Dammgraben entlang führt.
Nun ist es Zeit, Koffer zu packen (auch meine Steinesammlung vom Burgberg ist dabei - versteckt sich hier vielleicht ein Hornfels?) - und Zeit Bilanz zu ziehen.
Wie war mein Urlaub in Altenau? Empfehlenswert? Welche Bilder bleiben?
Mein Resümee: Altenau besticht durch ein abwechslungsreiches Wegenetz, überwiegend auf echten Wanderpfaden, nur gelegentlich Forststraßen. Man begegnet immer wieder den Gräben des Oberharzer Wasserregals, die mal fröhlich plätschern, manchmal aber auch interessant unheimlich wirken, so dass man an Millais "Ophelia" denkt.
Von der Touristeninfo sind insbesondere die "Heilklimatischen Wanderungen" sehr gut ausgearbeitet, aber mit Hilfe von Karten und Hinweisen stößt man auch auf viele andere Anregungen (Torfhaus/ Rehberger Graben/ Hans- Kühnen- Burg kenne ich noch von früher). Therme und Kräutergarten ergänzen das Angebot.
Man muss allerdings mit der Situation eines sehr ruhigen Bergortes (1800 Einwohner) zurechtkommen: ein Supermarkt, ein Reform - Drogerie - Postlädchen ("all in one"), ein Bäckereicafe. Viel mehr gibt es nicht. Hier lenkt nichts ab! Zu sich selbst kommen ist angesagt. Am Abend noch einmal durch die zwei, drei ruhigen Straßen bummeln und die Lichter angehen sehen - das hat auch seinen Charme.
Wie in allen Harzorten begegnet man auch Leerstand und Verfall - aber das ist ja durchaus "authentisch". Andere haben ihre Häuser ansprechend hergerichtet. Hier sind viele Häuser einfach, aber oft wirklich alt.
Das Wichtigste. Ich fühle mich gut erholt. Das war ein echter Kururlaub! Nach so viel Bewegung und Frischluftzufuhr wird mein Immunsystem dem Hamburger Spätherbst und Winter trotzen!
Für heute Abend suche ich mir jetzt ein gemütliches Restaurant zum Abschied. Mein Blog endet hier. Morgen geht es zurück in die Millionenstadt Hamburg. Mach's gut, Altenau!
Elf Tage Altenau - meine Erlebnisse auf den neuen Klimawanderwegen - Erinnerungen an Schulfreizeit in Altenau - Harz heute
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Dienstag, 9. Oktober 2012
Bad Harzburg und Molkenhaus (10. Tag)
Kontrastprogramm - Nach mehreren reinen Wandertagen will ich doch mal einen der Harzer Hauptorte aufsuchen: Bad Harzburg!
Die Fahrt mit dem Auto von Altenau zum Großparkplatz Bad Harzburg dauert etwa 20 Minuten. Unterwegs in die nahe Fußgängerbummelzone komme ich an der Touristeninfo vorbei. Ich gehe rein, will doch mal sehen, wie sich Bad Harzburg touristisch darstellt. Viel Prospektmaterial (das liebe ich!), ein gut lesbarer, kostenloser Stadtplan und ein kleines Heft mit Wandervorschlägen. Die "Wandernadel" scheint wieder hoch im Kurs zu sein: Goethe Wandernadel, Harzer Grenzweg Wandernadel etc.können mit Hilfe von Tourenvorschlägen und Stempeleinträgen erwandert werden. Scheint mir eine gute Idee zu sein, bin auch unterwegs oft Wanderern begegnet, die gezielt die Stempelplätze ablaufen.
Weiter geht's in die eigentliche Bummelzone ...
Ja, Bummeln macht hier Spaß! Vor einem Modelädchen komme ich mit einer Vienenburgerin ins Gespräch. Sie hat hier schon öfters etwas Hübsches zum Anziehen gefunden. Schuhläden bieten gute Wanderschuhe an, einen Buchladen gibt es auch.
Und dann natürlich die Cafes und Restaurants! "Cafe Peters" ist mir noch von früher in guter Erinnerung,aber ich will heute mal das im neuen "Plumbohm" eröffnete "Cafe Sax" ausprobieren.
Das Farbkonzept spricht mich an. Warmes, sattes Rot kombiniert mit Creme ist wohl heute der Garant für ein Wohlfühlambiente! Auch die Tischreihe draußen sieht einladen aus, aber ich entscheide mich, "Kaiserschmarrn mit Apfelkompott" besser drinnen zu verspeisen.
Ich blättere in den Wandervorschlägen. Der Tag ist zu schön, um ihn nicht doch noch für eine kleine Wanderung zu nutzen!
Los geht's zum Molkenhaus! Ich erklimme den Burgberg - ein perfekter Herbsttag!
Ja, auf der anderen Seite ist alles grün und lebendig, aber am Burgberg selbst finden sich auch etliche abgestorbene Fichten. Ich stoße auf einen Förster, der sich mit einem anderen Mann unterhält, offenbar über diese Bäume. Muss er diese Bäume abtransportieren? Nein, der Privatmann will einen kaufen, ihn absägen lassen. Vielleicht den entrindeten drüben, der schon ganz übel aussieht? Oh, nein, der ist perfekt für die Spechte! So ist das also.
Bei Sonnenschein erreiche ich das Molkenhaus. 2007 wurde es aufwändig neu hergerichtet. Ich freue mich, auf so eine ansprechend gestaltete Baude zu stoßen! Nichts von dem angeschmuddelten, verbrauchten Ambiente, das man ansonsten ja leider manchmal antrifft.
Ich gehe auf dem kürzesten Weg nach Bad Harzburg zurück. Die Rundtour zum Molkenhaus beträgt insgesamt etwa 7,5 km und ist wirklich empfehlenswert.
Zum Abschluss die Bilder vom Molkenhaus ...
Die Fahrt mit dem Auto von Altenau zum Großparkplatz Bad Harzburg dauert etwa 20 Minuten. Unterwegs in die nahe Fußgängerbummelzone komme ich an der Touristeninfo vorbei. Ich gehe rein, will doch mal sehen, wie sich Bad Harzburg touristisch darstellt. Viel Prospektmaterial (das liebe ich!), ein gut lesbarer, kostenloser Stadtplan und ein kleines Heft mit Wandervorschlägen. Die "Wandernadel" scheint wieder hoch im Kurs zu sein: Goethe Wandernadel, Harzer Grenzweg Wandernadel etc.können mit Hilfe von Tourenvorschlägen und Stempeleinträgen erwandert werden. Scheint mir eine gute Idee zu sein, bin auch unterwegs oft Wanderern begegnet, die gezielt die Stempelplätze ablaufen.
Weiter geht's in die eigentliche Bummelzone ...
Ja, Bummeln macht hier Spaß! Vor einem Modelädchen komme ich mit einer Vienenburgerin ins Gespräch. Sie hat hier schon öfters etwas Hübsches zum Anziehen gefunden. Schuhläden bieten gute Wanderschuhe an, einen Buchladen gibt es auch.
Und dann natürlich die Cafes und Restaurants! "Cafe Peters" ist mir noch von früher in guter Erinnerung,aber ich will heute mal das im neuen "Plumbohm" eröffnete "Cafe Sax" ausprobieren.
Das Farbkonzept spricht mich an. Warmes, sattes Rot kombiniert mit Creme ist wohl heute der Garant für ein Wohlfühlambiente! Auch die Tischreihe draußen sieht einladen aus, aber ich entscheide mich, "Kaiserschmarrn mit Apfelkompott" besser drinnen zu verspeisen.
Ich blättere in den Wandervorschlägen. Der Tag ist zu schön, um ihn nicht doch noch für eine kleine Wanderung zu nutzen!
Los geht's zum Molkenhaus! Ich erklimme den Burgberg - ein perfekter Herbsttag!
Ja, auf der anderen Seite ist alles grün und lebendig, aber am Burgberg selbst finden sich auch etliche abgestorbene Fichten. Ich stoße auf einen Förster, der sich mit einem anderen Mann unterhält, offenbar über diese Bäume. Muss er diese Bäume abtransportieren? Nein, der Privatmann will einen kaufen, ihn absägen lassen. Vielleicht den entrindeten drüben, der schon ganz übel aussieht? Oh, nein, der ist perfekt für die Spechte! So ist das also.
Bei Sonnenschein erreiche ich das Molkenhaus. 2007 wurde es aufwändig neu hergerichtet. Ich freue mich, auf so eine ansprechend gestaltete Baude zu stoßen! Nichts von dem angeschmuddelten, verbrauchten Ambiente, das man ansonsten ja leider manchmal antrifft.
Ich gehe auf dem kürzesten Weg nach Bad Harzburg zurück. Die Rundtour zum Molkenhaus beträgt insgesamt etwa 7,5 km und ist wirklich empfehlenswert.
Zum Abschluss die Bilder vom Molkenhaus ...
Montag, 8. Oktober 2012
Wanderung zum Rehberger Graben - 9. Tag
Früh studiere ich den Busfahrplan. Eigentlich würde ich gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ausgangspunkt meiner Wanderung fahren, aber das scheint mir doch zu unsicher. Ich will nämlich von Sonnenberg über den Oderteich zum Rehberger Grabenhaus wandern. Dann plane ich im großen Bogen über den großen und kleinen Sonnenberg zurückzukommen. Aber der Bus fährt so selten. Zwischen 15.45 und 18: 00 gibt es keinen weiteren Termin. Sonnenberg liegt immerhin 772 Meter hoch, da bei einer Temperatur von 5 oder 6 Grad zu warten ...
Also nehme ich doch das Auto. Damit bin ich auf eine Rundwanderung festgelegt.
Die Wanderung kenne ich schon von vor etwa 8 oder 10 Jahren, doch die aktuellen Wegverhältnisse treffen mich unerwartet. Schon kurz hinter dem Wanderparkplatz Sonnenberg verwandelt sich der Weg in eine Schlammstrecke, die das Weiterkommen deutlich behindert. Aber es soll noch besser kommen.
Entwurzelte und umgestürzte Bäume machen den Weg allmählich unpassierbar, ja gefährlich. Ich rette mich gerade noch rechtzeitig auf die Fahrstraße, die ich nun bis Oderteich nehme. Von dort sehe ich das Gebiet, wo einmal ein Wanderweg war: riesige Baumleichen, endlose Baumkronen liegen am Boden übereinander. Nur gut, dass ich nicht versucht habe, weiter zu gehen!
Diese Wurzeln kann ich noch umgehen ...
Soll ich hier noch drüber klettern? Besser nicht, denn weiter hinten sieht es noch schlimmer aus!
Hier war ein Mal ein Weg ..
Der Blick von der Fahrbahn zeigt die riesigen, am Boden liegenden Baumkronen, die alles bedecken.
Schließlich erreiche ich den Oderteich. Die Wanderung durch den Rehberger Graben ist wirklich schön.
Am Goetheplatz machte der Dichter 1783 Beobachtungen zur Metamorphose der Steine. Er deutete das Kontaktphänomen Granit - Hornfels. Den Übergang der Gesteinsarten soll man eigentlich am Goetheplatz mit bloßen Augen erkennen, mir gelingt das nicht. Allerdings stand Goethe bei seiner Entdeckung auf den Schultern des Bergamtmannes aus Clausthal!
Diese Art Gesteinsverbindung soll man erkennen ...
Das ist, was ich sehe ...
Oder ist der Hornfels vielleicht hier zu erkennen ...
Schließlich erreiche ich das Rehberger Grabenhaus. Leider ist am Montag geschlossen, so dass ich ohne einen heißen Kaffee auskommen muss. Ich mache nur eine kurze Rast, um nicht weiter auszukühlen, spreche aber noch mit dem Wirt. Er ist nicht sicher, in welchem Zustand der Rückweg über den Großen Sonnenberg ist. Mir ist das Risiko zu groß, in einem ähnlich unwegsamen Gelände zu landen, also gehe ich den Weg wieder zurück, bis ich eine andere Abzweigung über den Meier Weg und Plan Weg zum Sonnenberg finde. Insgesamt sind das 16 km.
Als ich zu Hause ankomme, dusche ich erst Mal ganz lange, ganz warm! Die Oberschenkelmuskulatur schmerzt leicht, sicher wegen der Kälte.
Zum Abschluss ein Bild des Rehberger Grabenhauses ....
Also nehme ich doch das Auto. Damit bin ich auf eine Rundwanderung festgelegt.
Die Wanderung kenne ich schon von vor etwa 8 oder 10 Jahren, doch die aktuellen Wegverhältnisse treffen mich unerwartet. Schon kurz hinter dem Wanderparkplatz Sonnenberg verwandelt sich der Weg in eine Schlammstrecke, die das Weiterkommen deutlich behindert. Aber es soll noch besser kommen.
Entwurzelte und umgestürzte Bäume machen den Weg allmählich unpassierbar, ja gefährlich. Ich rette mich gerade noch rechtzeitig auf die Fahrstraße, die ich nun bis Oderteich nehme. Von dort sehe ich das Gebiet, wo einmal ein Wanderweg war: riesige Baumleichen, endlose Baumkronen liegen am Boden übereinander. Nur gut, dass ich nicht versucht habe, weiter zu gehen!
Diese Wurzeln kann ich noch umgehen ...
Soll ich hier noch drüber klettern? Besser nicht, denn weiter hinten sieht es noch schlimmer aus!
Hier war ein Mal ein Weg ..
Der Blick von der Fahrbahn zeigt die riesigen, am Boden liegenden Baumkronen, die alles bedecken.
Schließlich erreiche ich den Oderteich. Die Wanderung durch den Rehberger Graben ist wirklich schön.
Am Goetheplatz machte der Dichter 1783 Beobachtungen zur Metamorphose der Steine. Er deutete das Kontaktphänomen Granit - Hornfels. Den Übergang der Gesteinsarten soll man eigentlich am Goetheplatz mit bloßen Augen erkennen, mir gelingt das nicht. Allerdings stand Goethe bei seiner Entdeckung auf den Schultern des Bergamtmannes aus Clausthal!
Diese Art Gesteinsverbindung soll man erkennen ...
Das ist, was ich sehe ...
Oder ist der Hornfels vielleicht hier zu erkennen ...
Schließlich erreiche ich das Rehberger Grabenhaus. Leider ist am Montag geschlossen, so dass ich ohne einen heißen Kaffee auskommen muss. Ich mache nur eine kurze Rast, um nicht weiter auszukühlen, spreche aber noch mit dem Wirt. Er ist nicht sicher, in welchem Zustand der Rückweg über den Großen Sonnenberg ist. Mir ist das Risiko zu groß, in einem ähnlich unwegsamen Gelände zu landen, also gehe ich den Weg wieder zurück, bis ich eine andere Abzweigung über den Meier Weg und Plan Weg zum Sonnenberg finde. Insgesamt sind das 16 km.
Als ich zu Hause ankomme, dusche ich erst Mal ganz lange, ganz warm! Die Oberschenkelmuskulatur schmerzt leicht, sicher wegen der Kälte.
Zum Abschluss ein Bild des Rehberger Grabenhauses ....
Sonntag, 7. Oktober 2012
Jägersbleeker Teich und Dammhaus (8. Tag)
Heute bin ich in unentschiedener Stimmung. Es hat sich weiter abgekühlt. Welche Tour passt? Und welche Garderobe? Der Erfolg beim Wandern hängt entscheidend von der richtigen Kleidung ab.
Ich entscheide mich schließlich für eine Fließjacke unter dem Anorak, aber doch nur für kurze Socken unter der Wanderhose.
Als ich aufbreche sind 6 Grad. Mehr als 7 Grad werden es heute nicht. Beim Wandern o.k., aber die Pausen müssen kurz ausfallen, sonst kühle ich zu stark ab.
Ich wähle eine Kombination der Heilklimatour Nr. 7 (Fortuner- und Jägersbleeker Teich) mit der Tour Nr.6 (Dammhaus). Insgesamt sind das etwa 20 km.
Ich komme am alten Bahnhof vorbei. In den 70ziger Jahren stillgelegt, eines der vielen Objekte, die auf einen Käufer und eine neue Bestimmung warten. Ich träume davon, was sich aus dieser Immobilie machen ließe.
Weiter geht's es auf dem rückgebauten Bahndamm. Die alten Steinbrücken sind massiv.
Nach 6 km komme ich nicht mehr weiter. Eine Steinlawine - 1,50 hoch - versperrt den Weg, ohne dass ein Ende absehbar ist. Bin ich falsch gelaufen? Wieder zum letzten Hinweisschild zurück. Nein, das ist eindeutig. Ich bin richtig. Also noch ein Versuch. Ich stoße auf einen Trampelpfad durch den Wald neben der Steinlawine. Andere hatten offenbar das selb Problem. Wie lange mag das so gehen? Nach etwa 150 Metern komme ich doch auf einen richtigen Weg.
Hier zeigen die Trekking Stöcke die Höhe der Steinaufschüttung an:
Weiter Stationen unterwegs
Der Fortunateich
Der Damm am Sperberhai
Über den Hexenstieg wandere ich nun zurück nach Altenau.
Am Abend belohne ich mich mit Rumpsteak und Rotwein im "Hotel zum Löwen". Während ich auf mein Essen warte, notiere ich mir schon mal ein paar Überlegungen für meinen Blog und checke die Fotos vom Tage.
Ich entscheide mich schließlich für eine Fließjacke unter dem Anorak, aber doch nur für kurze Socken unter der Wanderhose.
Als ich aufbreche sind 6 Grad. Mehr als 7 Grad werden es heute nicht. Beim Wandern o.k., aber die Pausen müssen kurz ausfallen, sonst kühle ich zu stark ab.
Ich wähle eine Kombination der Heilklimatour Nr. 7 (Fortuner- und Jägersbleeker Teich) mit der Tour Nr.6 (Dammhaus). Insgesamt sind das etwa 20 km.
Ich komme am alten Bahnhof vorbei. In den 70ziger Jahren stillgelegt, eines der vielen Objekte, die auf einen Käufer und eine neue Bestimmung warten. Ich träume davon, was sich aus dieser Immobilie machen ließe.
Weiter geht's es auf dem rückgebauten Bahndamm. Die alten Steinbrücken sind massiv.
Nach 6 km komme ich nicht mehr weiter. Eine Steinlawine - 1,50 hoch - versperrt den Weg, ohne dass ein Ende absehbar ist. Bin ich falsch gelaufen? Wieder zum letzten Hinweisschild zurück. Nein, das ist eindeutig. Ich bin richtig. Also noch ein Versuch. Ich stoße auf einen Trampelpfad durch den Wald neben der Steinlawine. Andere hatten offenbar das selb Problem. Wie lange mag das so gehen? Nach etwa 150 Metern komme ich doch auf einen richtigen Weg.
Hier zeigen die Trekking Stöcke die Höhe der Steinaufschüttung an:
Weiter Stationen unterwegs
Der Fortunateich
Der Damm am Sperberhai
Über den Hexenstieg wandere ich nun zurück nach Altenau.
Am Abend belohne ich mich mit Rumpsteak und Rotwein im "Hotel zum Löwen". Während ich auf mein Essen warte, notiere ich mir schon mal ein paar Überlegungen für meinen Blog und checke die Fotos vom Tage.
Samstag, 6. Oktober 2012
Zum Polsterberger Hubhaus (7. Tag)
Heute Morgen mag ich das warme Bett gar nicht verlassen. Später als sonst mache ich mich auf zum Bäcker. Einfach mal ein bisschen trödeln!
Doch gleich nach dem Frühstück ziehe ich wieder los. Für den Nachmittag ist Regen angesagt.
Ich wähle die heilklimatische Wanderung Nr. 7 zum "Posterberger Hubhaus". Dieses diente einst dazu Wasser manuell anzuheben, um es über den Polsterberg zu führen.
Heute befindet sich dort eine einladende Gaststätte.
Mit einmaligem Verlaufen komme ich wohl so auf 12 km. Der Weg wird in der Broschüre als eher anstrengend eingestuft und ist es es auch.
Nachmittags setzt tatsächlich der Regen ein. Zeit für das Ausprobieren des Cappuccino Automaten in der Ferienwohnung - und für einen gemütlichen Lesenachmittag!
Gegen Abend - der Regen hat sich wieder beruhigt - bummele ich noch mal in das Altenauer Zentrum. Ich mag die einsetzende Dämmerung, auch wenn es eigentlich schon eine Novemberstimmung ist.
Doch gleich nach dem Frühstück ziehe ich wieder los. Für den Nachmittag ist Regen angesagt.
Ich wähle die heilklimatische Wanderung Nr. 7 zum "Posterberger Hubhaus". Dieses diente einst dazu Wasser manuell anzuheben, um es über den Polsterberg zu führen.
Heute befindet sich dort eine einladende Gaststätte.
Mit einmaligem Verlaufen komme ich wohl so auf 12 km. Der Weg wird in der Broschüre als eher anstrengend eingestuft und ist es es auch.
Nachmittags setzt tatsächlich der Regen ein. Zeit für das Ausprobieren des Cappuccino Automaten in der Ferienwohnung - und für einen gemütlichen Lesenachmittag!
Gegen Abend - der Regen hat sich wieder beruhigt - bummele ich noch mal in das Altenauer Zentrum. Ich mag die einsetzende Dämmerung, auch wenn es eigentlich schon eine Novemberstimmung ist.
Freitag, 5. Oktober 2012
In Clausthal - Zellerfeld (6. Tag)
Bei regnerischem Wetter breche ich heute nach Clausthal auf. Eine gute Gelegenheit, das Bergbaumuseum zu besichtigen!
In Clausthal angekommen, erlaufe ich mir aber erst mal die Stadt. Nur so komme ich in Kontakt mit ihr. Da sind die historisch wichtigen Sehenswürdigkeiten: die größte Holzkirche Deutschlands (Barock), die TU, Robert Kochs Elternhaus, das Wohnhaus Caroline Schlegels (1784 - 1788) sowie die Häuser, in denen Goethe (1777) und Heine (1827) übernachtet haben.
Aber ich will noch mehr sehen: Auch das Unscheinbare, Unspektakuläre - was für eine Stadt ist Clausthal heute? Wie lebt es sich hier?
Die Atmosphäre im Zentrum ist leider durch viel Autoverkehr geprägt. Dabei hat der Ort durchaus Potential, noch viel alte Bausubstanz - Holzhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die Plätze scheinen mir nicht gut genug genutzt. Kaputter Bodenbelag am Kronenplatz, das alte, etwas herabgekommene Postgebäude steht leer und wird zum Verkauf angeboten.
Der Platz vor der Marktkirche wird aufwändig saniert - mal sehen, ob dies auch dem Stadtleben zugute kommen wird. Ich wünsche mir einen täglichen Obst- und Gemüsemarkt und ein nettes Cafe!
Ich frage einen Einheimischen nach dem Weg zum Museum. Oh, das ist ganz schön weit, das liegt ja in Zellerfeld! Wollen Sie da zu Fuß hin? Ich bejahe, lasse mich von seiner Einschätzung nicht abhalten und laufe los. Mehr als 15 Minuten brauche ich nicht. Erst kurz vor dem Museum findet sich ein Wegweiser. Auch auf die Gefahr hin als Klugscheißer da zu stehen - wenn man Touristen etwas bieten will, könnte man das besser machen.
Zellerfeld hat eine viel ruhigere Ausstrahlung. Hotels in historischen Gebäuden, die alte Ratsapotheke, ein Park um die Zellerfelder Kirche - und natürlich das Bergbaumuseum.
Dort beeindruckt mich besonders das Stadtmodell von 1600. Die vielen Schächte, die überall verteilt sind, wohl über 100. Was für ein anderes Stadterleben müssen Clausthal und Zellerfeld zwischen 1550 und 1900 geboten haben! Eine wirkliche Industrielandschaft.
Nach dem Museumsbesuch belohne ich mich mit einem Stück Mokka - Sahne Torte im Cafe Künstlerhof. Lecker!
Am Nachmittag verpasse ich meinen Bus zurück nach Altenau. Na, ja, dann gehe ich eben noch mal in ein Stehcafe, um eine Stunde Wartezeit zu überbrücken!
Noch ein paar Foto Eindrücke vom Tage:
In Clausthal angekommen, erlaufe ich mir aber erst mal die Stadt. Nur so komme ich in Kontakt mit ihr. Da sind die historisch wichtigen Sehenswürdigkeiten: die größte Holzkirche Deutschlands (Barock), die TU, Robert Kochs Elternhaus, das Wohnhaus Caroline Schlegels (1784 - 1788) sowie die Häuser, in denen Goethe (1777) und Heine (1827) übernachtet haben.
Aber ich will noch mehr sehen: Auch das Unscheinbare, Unspektakuläre - was für eine Stadt ist Clausthal heute? Wie lebt es sich hier?
Die Atmosphäre im Zentrum ist leider durch viel Autoverkehr geprägt. Dabei hat der Ort durchaus Potential, noch viel alte Bausubstanz - Holzhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die Plätze scheinen mir nicht gut genug genutzt. Kaputter Bodenbelag am Kronenplatz, das alte, etwas herabgekommene Postgebäude steht leer und wird zum Verkauf angeboten.
Der Platz vor der Marktkirche wird aufwändig saniert - mal sehen, ob dies auch dem Stadtleben zugute kommen wird. Ich wünsche mir einen täglichen Obst- und Gemüsemarkt und ein nettes Cafe!
Zellerfeld hat eine viel ruhigere Ausstrahlung. Hotels in historischen Gebäuden, die alte Ratsapotheke, ein Park um die Zellerfelder Kirche - und natürlich das Bergbaumuseum.
Dort beeindruckt mich besonders das Stadtmodell von 1600. Die vielen Schächte, die überall verteilt sind, wohl über 100. Was für ein anderes Stadterleben müssen Clausthal und Zellerfeld zwischen 1550 und 1900 geboten haben! Eine wirkliche Industrielandschaft.
Nach dem Museumsbesuch belohne ich mich mit einem Stück Mokka - Sahne Torte im Cafe Künstlerhof. Lecker!
Noch ein paar Foto Eindrücke vom Tage:
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Kristall Therme und Wanderung "Toter Mann" (5. Tag in Altenau)
Ich liebe es, im Urlaub am Morgen die Regionalzeitung zu lesen. Faszinierend, welche Initiativen es auf lokaler Ebene gibt. Bereichernd, die Touristenperspektive zu verlassen und Einblicke in lokale Probleme zu bekommen.
Heute erfahre ich so mehr über die Veruntreuung von 2,3 Mio Geldern des Ferienparks Altenau (in dem ich mich gerade aufhalte), über das "mobile Kinderzimmer" der TU Clausthal und über eine junge Harzburgerin, die das ungewöhnliche Studienfach "Museologie" gewählt hat.
Heute soll es fast den ganzen Tag regnen. Eine Unwetterwarnung wurde auch ausgesprochen. Also ideal für die Therme!
Ich genieße einen Salz-Aufguss mit Roter Johannisbeere in der Fichtensauna, später einen Spezial Aufguss mit Holz - Limone und zum Abschluss in der Brocken Sauna noch ein "Roter Apfel - Grapefruit - Aufguss". Draußen regnet es - wie versprochen - heftig.
Als ich am Spätnachmittag wieder in der Ferienwohnung eintreffe, beruhigt sich der Regen langsam und so gegen 17:30 entscheide ich mich doch noch für die kleine Klimawanderung Nr. 10 "Toter Mann" (6,6 km). Die Bezeichnung erinnert an im Bergbau aufgegebene Stollen, die man unterwegs entdecken kann.
Ein paar Fotoimpressionen aus dem frühabendlichen Regenwald:
Ich genieße die kühl feuchte Luft und komme energiegeladen zurück.
Heute erfahre ich so mehr über die Veruntreuung von 2,3 Mio Geldern des Ferienparks Altenau (in dem ich mich gerade aufhalte), über das "mobile Kinderzimmer" der TU Clausthal und über eine junge Harzburgerin, die das ungewöhnliche Studienfach "Museologie" gewählt hat.
Heute soll es fast den ganzen Tag regnen. Eine Unwetterwarnung wurde auch ausgesprochen. Also ideal für die Therme!
Ich genieße einen Salz-Aufguss mit Roter Johannisbeere in der Fichtensauna, später einen Spezial Aufguss mit Holz - Limone und zum Abschluss in der Brocken Sauna noch ein "Roter Apfel - Grapefruit - Aufguss". Draußen regnet es - wie versprochen - heftig.
Als ich am Spätnachmittag wieder in der Ferienwohnung eintreffe, beruhigt sich der Regen langsam und so gegen 17:30 entscheide ich mich doch noch für die kleine Klimawanderung Nr. 10 "Toter Mann" (6,6 km). Die Bezeichnung erinnert an im Bergbau aufgegebene Stollen, die man unterwegs entdecken kann.
Ein paar Fotoimpressionen aus dem frühabendlichen Regenwald:
Ich genieße die kühl feuchte Luft und komme energiegeladen zurück.
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Torfhauswanderung (4. Tag)
Mit Schwung starte ich in den Wandertag. Zunächst mal geht es über den Hexenstieg am Dammgraben entlang Richtung Torfhaus.
Heute sind sehr viel mehr Wanderer unterwegs als die übrigen Tage. Liegt es am Feiertag oder an der Beliebtheit der Strecke? Vater und Sohn, Freundinnen, Alleinerziehende mit Kind, Mountainbiker, Familien, Pärchen ... also alle Kombinationen in allen Altersstufen. Wobei man - entgegen landläufiger Vorurteile - keine "alten Leute" sieht, man braucht schon Fitness, um hier unterwegs zu sein!
Einige Gesprächseindrücke bleiben mir heute in Erinnerung.
So mit dem Mountainbiker. Ob er nicht wisse, dass erst vor zwei Tagen zwei junge Männer im Harz beim Biken tödlich verunglückt seien? Ja, schon, aber die haben halt ihr Können überschätzt. Aber wie soll man die Anforderungen der Strecke einschätzen, wenn man sie nicht kennt? Er gab zu, sich mit seinem Freund die Torfhausrundtour auch im Internet zusammengeklickt zu haben. Schon nach 10 Minuten waren sie kurz davor abzubrechen, haben sich dann aber doch durchgehangelt.
An einer steilen Stelle warten wir auf seinen Freund. Der kommt dann auch, steigt aber kurz bevor er uns erreicht, ab. Offenbar nicht nur sportlich, sondern auch vernünftig.
Auf den Fotos sieht man nie, wie steil der Weg ist. Hier wirkt alles eben. Diese Abfahrt hatte es aber ganz schon in sich.
Schließlich bin ich am Torfhaus. Erkenne es gar nicht mehr wieder. Ganz Torfhaus eine einzige Baustelle! Hier wird ein neues Harzresort gebaut, jede Menge "Lodges", fast alle alten Gebäude sind abgerissen. Das neue Nationalparkzentrum (gelungen) sehe ich nun auch zum ersten Mal.
Hier sind 10 Grad, aber der Wind ist so kalt, dass die Männer neben mir von "Schneeluft" sprechen.
Ob die Investition in den neuen Ferienpark sich auszahlen wird? Die Frau im Nationalparkhaus ist auch skeptisch. Wenn ich bedenke, wie viel Leerstand es im Ferienpark in Altenau gibt. Gut, das hier ist ein ganz anderes Konzept, wird sicher alles sehr stilvoll werden. Der Verkäufer an der Imbissbude erzählt, viele Leute seien über das Riesenbauvorhaben entsetzt.
Das Projekt wird mit europäischen Fördergeldern unterstützt. Geld für bessere Busverbindungen nach Altenau ist dabei aber wohl nicht eingeplant.
Auf dem Rückweg wähle ich die Tour über Wolfswarte (lohnend!) und Okerstein. Alles in allem wohl etwa 20 Km heute.
Noch ein paar Eindrücke von der Strecke!
So ein langer Blogeintrag. Aber es war auch viel zu erzählen ...
Heute sind sehr viel mehr Wanderer unterwegs als die übrigen Tage. Liegt es am Feiertag oder an der Beliebtheit der Strecke? Vater und Sohn, Freundinnen, Alleinerziehende mit Kind, Mountainbiker, Familien, Pärchen ... also alle Kombinationen in allen Altersstufen. Wobei man - entgegen landläufiger Vorurteile - keine "alten Leute" sieht, man braucht schon Fitness, um hier unterwegs zu sein!
Einige Gesprächseindrücke bleiben mir heute in Erinnerung.
So mit dem Mountainbiker. Ob er nicht wisse, dass erst vor zwei Tagen zwei junge Männer im Harz beim Biken tödlich verunglückt seien? Ja, schon, aber die haben halt ihr Können überschätzt. Aber wie soll man die Anforderungen der Strecke einschätzen, wenn man sie nicht kennt? Er gab zu, sich mit seinem Freund die Torfhausrundtour auch im Internet zusammengeklickt zu haben. Schon nach 10 Minuten waren sie kurz davor abzubrechen, haben sich dann aber doch durchgehangelt.
An einer steilen Stelle warten wir auf seinen Freund. Der kommt dann auch, steigt aber kurz bevor er uns erreicht, ab. Offenbar nicht nur sportlich, sondern auch vernünftig.
Auf den Fotos sieht man nie, wie steil der Weg ist. Hier wirkt alles eben. Diese Abfahrt hatte es aber ganz schon in sich.
Schließlich bin ich am Torfhaus. Erkenne es gar nicht mehr wieder. Ganz Torfhaus eine einzige Baustelle! Hier wird ein neues Harzresort gebaut, jede Menge "Lodges", fast alle alten Gebäude sind abgerissen. Das neue Nationalparkzentrum (gelungen) sehe ich nun auch zum ersten Mal.
Hier sind 10 Grad, aber der Wind ist so kalt, dass die Männer neben mir von "Schneeluft" sprechen.
Ob die Investition in den neuen Ferienpark sich auszahlen wird? Die Frau im Nationalparkhaus ist auch skeptisch. Wenn ich bedenke, wie viel Leerstand es im Ferienpark in Altenau gibt. Gut, das hier ist ein ganz anderes Konzept, wird sicher alles sehr stilvoll werden. Der Verkäufer an der Imbissbude erzählt, viele Leute seien über das Riesenbauvorhaben entsetzt.
Das Projekt wird mit europäischen Fördergeldern unterstützt. Geld für bessere Busverbindungen nach Altenau ist dabei aber wohl nicht eingeplant.
Auf dem Rückweg wähle ich die Tour über Wolfswarte (lohnend!) und Okerstein. Alles in allem wohl etwa 20 Km heute.
Noch ein paar Eindrücke von der Strecke!
In meiner Ferienwohnung will ich nach einer 6 Stunden Tour nur noch die Bein hoch legen und es mir bei Tee und Kerzenlicht gemütlich machen.
Am Morgen beim Brötchen holen (4. Tag)
"Tag der Deutschen Einheit" - welche Wanderung passt da am besten? Eigentlich zum Brocken. Da sollen heute auch offiziellere Feiern sein. Schon gestern traf ich beim Wandern zweimal Rundwanderer, die aus der Richtung Clausthal und Buntenbook weiter zum Torfhaus wollten. Bestimmt wollen die heute zum Brocken.
Der Brocken selbst ist mir heute aber zu trubelig, außerdem zu weit. Aber zum Torfhaus ist auch ein passender Weg - die Richtung stimmt schon mal.
Der Tag ist auch noch schön, soll der letzte schöne sein. Muss ausgenutzt werden. Schön bedeutet hier: Temperaturen von bis zu 12 Grad. Fühlt sich übrigens - besonders in der Sonne - wirklich warm an - jedenfalls wenn man wandert!
Vorhin beim Brötchen holen aufgenommen:
Dienstag, 2. Oktober 2012
Das ehemalige Schullandheim (3. Tag)
Am Nachmittag habe ich keine zweite Wanderung angefügt, besser die Gelenke schonen!
Aber ein bisschen rumlaufen will ich doch. Schließlich - 15 km am Tag sollen es schon sein.
Also lauf' ich noch mal durch den Ort und recherchiere ...
Wo stand unser altes Schullandheim und was ist daraus geworden?
Schon seit ein paar Jahren in Privatbesitz - die Auflagen der Stadt für eine Sanierung der Zimmer nach heutigen Maßstäben waren zu hoch. Die Eiskunstlaufhalle gibt es auch nicht mehr, wurde abgerissen. Dort steht jetzt die Therme.
Und so sieht das Schullandheim Braunschweigs heute aus: Es ist das gelbe Gebäude in der Oberstraße. Da werden Erinnerungen wach! Schon merkwürdig nach 40 (!) Jahren wieder an dem Ort zu sein, an dem ich zum ersten Mal mit der Klasse weggefahren bin. Ich komme ins Sinnieren ...
Aber ein bisschen rumlaufen will ich doch. Schließlich - 15 km am Tag sollen es schon sein.
Also lauf' ich noch mal durch den Ort und recherchiere ...
Wo stand unser altes Schullandheim und was ist daraus geworden?
Schon seit ein paar Jahren in Privatbesitz - die Auflagen der Stadt für eine Sanierung der Zimmer nach heutigen Maßstäben waren zu hoch. Die Eiskunstlaufhalle gibt es auch nicht mehr, wurde abgerissen. Dort steht jetzt die Therme.
Und so sieht das Schullandheim Braunschweigs heute aus: Es ist das gelbe Gebäude in der Oberstraße. Da werden Erinnerungen wach! Schon merkwürdig nach 40 (!) Jahren wieder an dem Ort zu sein, an dem ich zum ersten Mal mit der Klasse weggefahren bin. Ich komme ins Sinnieren ...
Wanderung "Morgenbrodtstaler Graben" (3. Tag)
Heute steht die Wanderung "Morgenbrodtstaler Graben" auf dem Programm. 13,1 km - klingt ja eigentlich nicht so viel. Die Wanderung hat es im Mittelteil aber durchaus in sich! Der Aufstieg zur Stieglitzecke kostet Kraft. Insgesamt sind auf der Strecke etwa 500 Höhenmeter zu bewältigen (weiß ich alles aus der informativen Broschüre). Diese Broschüre verrät auch, wie sich der Anstieg verteilt und welche Höhe man erreicht (etwa 800 Meter).
Für mich das eigentliche Problem sind aber immer die Abstiege, denn die gehen ganz schön auf die Gelenke!
Hier ein paar Impressionen der Wegstrecke:
Für mich das eigentliche Problem sind aber immer die Abstiege, denn die gehen ganz schön auf die Gelenke!
Hier ein paar Impressionen der Wegstrecke:
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